| Frucht |
Fruchtaufschnitt (außen) |
 |
 |
| Blüte |
Fruchtaufschnitt (innen) |
 |
 |
| Blätter |
Frucht am Baum |
 |
 |
| Habitus |
Kerne |
 |
 |
|
| Herkunft
und Geschichte: |
|
Herkunft und Geschichte:
In der Steiermark seit langem in Kultur, 1878 jedoch bei der Weltausstellung
in Wien erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
1881 von Prof. R. Stoll in der Zeitschrift „Der Obstgarten“ erstmals
beschrieben.
Neben dem Maschanzker und der Steirischen Schafnase die bekannteste österreichische
Lokalsorte, welche sich auch heute noch sehr großer Beliebtheit erfreut
und sogar bei manchen Supermärkten im Sortiment vertreten ist.
Anpflanzungsversuche außerhalb des angestammten Verbreitungsgebietes schlugen
jedoch aufgrund der mangelnden Fruchtqualität und der schlechten Entwicklung
der Bäume fehl.
Auch innerhalb Österreichs ist die Verbreitung auf die Steiermark, Kärnten
und den östlichen Teil des österreichischen Alpenvorlandes beschränkt.
Ansprüche:
Die Sorte verlangt gute, kräftige Böden und freie Lagen, da sie schorfempfindlich
ist.
Sie gedeiht auch noch in relativ rauen Lagen, so ferne die oben genannten Ansprüche
erfüllt werden und ist relativ windfest.
Obstbauliches:
Der Baum selbst wächst in der Jugend relativ stark und steil aufwärts,
was eine konsequente Kronenerziehung insbesondere bei kleineren Baumformen notwendig
macht.
Die Sorte kommt mittelfrüh in Ertrag und trägt dann jedes 2. Jahr
sehr stark. Die Alternanzneigung lässt sich allerdings mit Hilfe von Schnittmaßnahmen
und richtige Ausdünnung recht gut beherrschen.
Die Blüte ist mittelfrüh und frosthart. Der Pollen ist diploid und
daher auch als Pollenspender geeignet.
Sowohl als Tafelapfel als auch zur Verarbeitung verwendet.
Besondere Merkmale:
Geschmacklich einzigartige Lokalsorte, welche jedoch nur in geeigneten Lagen
der Steiermark und Kärntens entsprechende Fruchtqualität bringt.
Literatur (Auswahl):
Gesellschaft f. Pomologie und Obstsortenerhaltung (2007):
Apfel- und Birnensorten Europas; Obst- und Gartenbauverlag; München
Grill D.; Keppel H. (2005): Alte Apfel- und Birnensorten für den Streuobstbau;
Leopold Stocker-Verlag; Graz
Bernkopf S. et al. (2003): Neue Alte Obstsorten; Club Niederösterreich;
Wien
Hartmann W. (2003): Farbatlas Alte Obstsorten; Ulmer-Verlag; Stuttgart
Gaber R., et.al. (2000): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich;
Sortenmappe Blatt 66; Arche Noah/Naturschutz Niederösterreich;
St.Pölten/Schiltern
Anonym (1940): „Blätter nach der Arbeit“; Obsttafel 136
|
| |
| Zusätzliche
Merkmale: |
|
- |
| Datenbank-Status |
| Status dieses Datensatzes: |
|
83 % |