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Synonyme und fremdsprachliche Bezeichnungen (1,2)
· Neuer Berner Rosenapfel
· Bernska rozova
· (Pomme) Rose de Berne
· Roz de Berna
· Rozanka berneska
Abstammung und Verbreitung (1,2)
Sorte wurde ca. 1888 als Zufallssämling in der Schweiz aufgefunden und
von der Baumschule Daepp/Opplingen/Schweiz verbreitet. In D, CH und A weit verbreitet
Allgemeines (1,2,3)
Blüte: lang anhaltend; mittelfrüh einsetzend; guter Pollenspender
(diploid); intersteril mit Kanadarenette (2)
Früchte sollten möglichst spät geerntet werden.
Neben Tafelapfel auch ausgezeichneter Verarbeitungsapfel (Saft)
Standortansprüche (1)
Bevorzugt mittlere bis kühle höhere Lagen mit nährstoffreichen
gut durchlüfteten, frischen Böden
Lager/Haltbarkeit (1,3)
Früchte aus warmen Lagen sind kürzer haltbar, als solche aus rauen
Lagen.
Zu große Früchte werden am Lager leicht mehlig und fleischbraun
Anfälligkeiten (2,3)
· Mehltau
· Krebs
· Apfelwickler
· Blutlaus
· Fruchtfäule
· Schorf nur in begünstigenden Lagen
· In der Literatur tlw. Als schwefelempfindlich beschrieben (1,2)
Widerstandsfähigkeit
· Holz und Blüte weitgehend frosthart
· Früchte windfest
Positive Eigenschaften (1,2,3,4)
- früher Ertragseintritt
- Frosthärte und Eignung für raue Lagen
- Ansprechende Färbung
- Würziger, eher süßlicher erfrischend schmeckender Apfel mit
sortentypischer Note
Negative Eigenschaften (1,2,3,4)
- Neigung zur Alternanz
- Kleinfrüchtigkeit in Tragjahren (Schnitt um Vergreisung zu verhindern
notwendig)
- Mittlere Erträge
- Krankheitsanfällig
Verwechslung möglich mit (1,4)
· Jonathan
· Ingrid Marie
· Rote Sternrenette
· Idared
· Spartan
Bes. Kennzeichen (4)
· Lila Bereifung
· Weiße, vertieft erscheinende Lentizellen
Literatur:
(1) .G. Götz, R. Silbereisen: Obstsortenaltas; Ulmer Verlag; Stuttgart
1989
(2) .A.Aeppli, et.a.: 100 Obstsorten; LW-Lehrmittelzentrale; LMZ Zollikofen;
2. Auflage; 1986
(3) H. Petzold: Apfelsorten; J. Neumann Verlag: Leipzig 1985; Dritte Auflage
(4) W. Hartmann: Farbatlas Alte Obstsorten; Ulmer Verlag; Stuttgart 2000
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