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Prämierung „Kärntens schönster Streuobstgarten 2010“ – Die Sieger stehen fest

Streuobstwiese Der Landesobstbauverband Kärnten hat mit Unterstützung von LR Dr. Josef Martinz, der Landwirtschaftskammer Kärnten, der Kärntner Kronenzeitung und den Kärntner Raiffeisenbanken auch im Jahr 2010 wieder den schönsten bäuerlichen (Streu-) Obstgarten Kärntens gesucht.

Die Sieger fest wurden am 16.9. 2010 im Rahmen einer Veranstaltung der Klagenfurter Herbstmesse durch LR Dr. Martinz und die Sponsoren bekanntgegeben und geehrt.
Mit 75 Obstgärten aus allen Teilen Kärntens war die Teilnahme auch diesmal wieder sehr gut. Insgesamt wurden über 50 ha Streuobstwiesen und Hausgärten besichtigt. In Summe hat die Jury knappe 6000 Obstbäume angesehen und auf verschiedene Parameter hin beurteilt.

Die Bewertung erfolgte nach einem Punktesystem nach festgelegten Kriterien.
Bemerkenswert war 2010 die Teilnahme von vielen Obstbeständen in gutem Pflegezustand, die mit viel Engagement und Liebe bewirtschaftet werden, so dass die Prämierung deshalb oft eine Sache von „halben Punkten“ war. Es gab daher auch keinen einzigen Betrieb, der weniger als 60% der möglichen Punkte erreichte. Somit wurde jeder teilnehmende Garten ausgezeichnet!

Die höchste Punktezahl war 92 von 95 möglichen Punkten für die unten angeführten Landessieger. Mit insgesamt 38 „Goldenen“, 31 „Silbernen“ und 6 Bronzemedaillen, ist das Gesamtergebnis mehr als erfreulich!

Neben Erinnerungsurkunden bekam jeder Teilnehmer zwei Hochstammobstbäume, die von LR Dr. Martinz zur Verfügung gestellt wurden. Die Bezirkssieger erhielten zudem vom Landesobstbauverband Kärnten eine Erinnerungstafel und einen Geldpreis von den Kärntner Raiffeisenbanken.

Insgesamt ist die wieder steigende Wertschätzung der Streuobstgärten deutlich zu spüren. Es waren 2010 deutlich mehr junge Leute, die ihre Gärten zur Prämierung angemeldet haben, was auch für die Zukunft hoffen lässt, dass sich eine neue Generation an „Streuobstgartenbewirtschaftern“ heranbildet.

Erstaunlich waren auch – besonders bei den Jungen- oft der Ideenreichtum und das Engagement. Da wurden neu errichtete Obstkeller hergezeigt, gut gelungene Revitalisierungen alter Bestände bei denen besonders auf den Erhalt des Altbestandes geschaut wurde oder Initiativen wie Blütenwanderungen und die Einbeziehung von Volksschulkindern bei der Ernte und Verarbeitung des Obstes. Jeder Garten spiegelte so die Persönlichkeit seines Besitzers wieder und hatte seinen ganz eigenen Charme.

Aufgefallen ist auch, dass Vieles nun nicht mehr nur ausschließlich über die „Förderschiene“ bzw. über Initiativen „von außen“ läuft, sondern dass die Bewirtschafter selbst Initiative zeigen, mit ihren Produkten und Ideen auch nach außen gehen und viel selbstbewusster auftreten als in den letzten Jahren.

Die Jury dankt allen Teilnehmern für die informativen Führungen und wünscht allen noch viel Erfolg mit ihren Obstgärten.

Der Landesobstbauverband Kärnten möchte sich bei allen Sponsoren und insbesondere Herrn Landesrat Dr. Martinz für die großzügige Unterstützung danken. Der Kärntner Kronenzeitung sei für die ausführliche Berichterstattung gedankt.

K. Dianat/OVA

» Gesamtergebnis als Liste (PDF)